Gerade im Winter kann es schnell dazu kommen, das es in nicht beheizten Räumen und natürlich im Außenbereich, schnell zu einem Einfrieren von Leitungen kommen kann. Das kann beim Wasseranschluss für den Privathaushalt passieren, aber auch bei Versorgungs- oder Produktionsleitungen in Gewerbe und Industrie. Möchte man das Einfrieren von Leitungen verhindern, bietet sich eine Begleitheizung an.

Darum eine Begleitheizung

ThermeLeitungen können bei kalten Temperaturen leicht einfrieren. Durch das Einfrieren hat man nicht nur das Problem, das man zum Beispiel kein Wasser mehr hat oder die Produktion gestoppt werden muss. Viel schlimmer sind aber auch mögliche Schäden, die durch das Ausdehnen der Flüssigkeit passieren können. Hier kann es nämlich dann leicht zu einem Aufplatzen der Leitung kommen. Möchte man das alles verhindern, so bietet sich hier eine einfache technische Lösung an, nämlich eine Begleitheizung von Thimm Solution. Sicherlich hört sich ein solcher Begriff etwas kompliziert an, doch technisch kann man eine solche Heizung sehr einfach einsetzen. Im Prinzip handelt es sich nämlich um nichts anderes, als um eine Heizspirale. So ist die Heizung in einem langen Schlauch gehalten. Dieser Schlauch wird dann einfach um die Rohre gewickelt, die man warmhalten möchte. Alternativ bietet sich auch die Befestigung mittels Klebeband, wie zum Beispiel Aluminiumband oder Kabelbindern anbietet. Durch die Heizeigenschaft ist ein Einfrieren der Leitungen nicht mehr möglich.

Eigenschaften der Begleitheizung

Die Handhabung einer Begleitheizung ist sehr einfach, wie im Artikel schon deutlich wurde. Hinsichtlich den technischen Details, so läuft eine solche Heizung nicht dauerhaft. Schließlich ist nicht das Ziel, der Inhalt im Rohr zu erwärmen. So verfügt die Heizung über einen Thermostat, dieser Thermostat kann man je nach Bedarf entsprechend einstellen. Wird zum Beispiel eine bestimmte Temperatur unterschritten, so schaltet sich die Heizung an. Wird eine Temperatur überschritten, so erfolgt wieder die Abschaltung der Heizung. Der Durchmesser vom Heizkabel beträgt rund 4 mm und die Heizung wird einfach mittels Strom aus der Steckdose betrieben. Für diesen Zweck verfügt die Heizung über ein Anschlusskabel mit einer Länge von rund 2 m. Gerade durch diese Eigenschaft von der Heizung, eignet sich diese auch gut im privaten Haushalt und es erleichtert die Montage, da diese sofort einsatzbereit ist.

Begleitheizung auch im Außenbereich

Eine Heizung für Rohre und Leitungen, eignet sich nicht nur für den Innenbereich. Vielmehr kann man hier eine Begleitheizung auch im Außenbereich einsetzen. Zum einen sorgt für die notwendige Sicherheit nicht nur ein Sicherheitsstecker, so kann es hier zu keinem Kurzschluss kommen. Auch verfügt die Heizung über einen IP Schutzgrad, dieser liegt bei IP 67.

Eine Rohrbegleitheizung ist eine Vorrichtung, welche dafür eingesetzt wird, damit man ein entsprechendes Rohr von außen erwärmt. Durch das Betreiben mit Strom wandelt diese Elektrizität in Wärme um. Man nutzt die Heizung unter anderem an Orten, an welchen die wasserführenden Rohre den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind und deswegen gegen Frost zu schützen sind. Nachfolgend wird näher erläutert, wie die Rohrbegleitheizung funktioniert, wo man diese überall einsetzen kann und wie man sie montiert.

Wie eine Rohrbegleitheizung funktioniert

Das benutzte Heizelement ist aus speziellem Kunststoff hergestellt, in welchem sich die eingebetteten Kohlenstoffteilchenbefinden. Sie bilden zwischen den gleichlaufend angeordneten Kupferteilen die entsprechenden Strompfade. Wird nun eine Spannung angelegt, nimmt die Temperatur zu und es kommt zur Ausdehnung des Kunststoffs. Daraus folgt, dass sich die Kunststoffteile immer mehr voneinander entfernen. Die oben genannten Strompfade werden dadurch unterbrochen. Sogleich heizt die Rohrbegleitheizung keineswegs mehr und kühlt aus. Die nun geringen Temperaturen bewirken, dass sich die Strompfade erneut schließen und diese Heizung erneut heizt. Damit reagiert sie auf die Schwankungen der Temperatur, und das an allen Punkten des Rohrs sowie zu jeder Zeit.

Wo und wann man die Rohrbegleitheizung einsetzt

Der hauptsächliche Anwendungsbereich dieser Heizung ist der Frostschutz. Wenn etwa nicht isolierte Wasserleitungen oder Heizungsrohre durch unbeheizte Räumlichkeiten geführt werden, besteht das Risiko des Einfrierens an kalten Tagen. Durch das Einsetzen einer Begleitheizung vermeidet man, dass bei besonders niedrigen Temperaturen die Rohre einfrieren oder platzen. Aufgrund der Benutzung ist es also möglich, kostspielige Frostschäden wirkungsvoll zu vermeiden. Jedoch ebenso bei Rohrleitungen mit entsprechender Rohrdämmung kann die Rohrbegleitheizung eine sinnvolle Investition sein.

Der weitere Frostschutz kann unter anderem bei den Wasserleitungen einer Luft-Wasser-Wärmepumpe nötig werden. Jedoch kommt diese Heizwirkung lediglich zum Einsatz, wenn die Nutzung der Heizung an besonders kühlen Tagen keineswegs erfolgt.

Wie die Rohrbegleitheizung montiert wird

Bei dem Montieren des Heizelements muss darauf geachtet werden, dass als Erstes sämtliche Arbeiten an der entsprechenden Rohrleitung stattfanden. Denn bei dieser Heizung ist der elektrische Anschluss von einer Fachkraft per Hand zu installieren. Ganz wichtig ist, dass diese Arbeit möglichst exakt vorgenommen wird, damit die Wärme ideal an sämtliche Stellen des Rohrs verteilt werden kann. Die Rohrbegleitheizung wird sehr oft um das jeweilige Rohr gewunden oder andernfalls ebenso an diesem entlang gelegt. Dafür ist es möglich, zum Beispiel ein Heizkabel, ein Heizband oder eine Heizschnur zu verwenden.

Heizbänder sollten an waagrecht verlegten Rohren im Idealfall seitlich und schräg montiert werden. Ist ein Rohr aus Chromstahl vorhanden, besteht die Möglichkeit, dass man die Rohrbegleitheizung unmittelbar auf diesem aufbringt. Damit sie fixiert wird, kann man normale Kabelbinder verwenden. Allerdings ist es am besten solche einzusetzen, die frei von sämtlichen Weichmachern sind.